Über Vertrauen, Vorentscheidung, ROI und warum „Kompetenzgeruch“ kein Luxus ist
Es gibt diesen Moment, den viele Unternehmerinnen und Unternehmer kennen, aber selten so benennen. Ein Abend. Der Tag war voll. Zu voll. Mails beantwortet, Angebote verschickt, Rückrufe gemacht, Feuer gelöscht, Entscheidungen getroffen, nebenbei noch drei Dinge angefangen, die eigentlich längst einmal sauber strukturiert werden müssten.
Und dann kommt er wieder, dieser Gedanke. Nicht laut. Eher wie ein leiser Stich im Hintergrund:
„Wir sind fachlich wirklich gut. Warum merkt man das online so wenig?“
Nicht als Jammern. Nicht als Drama. Eher als diese nüchterne, ehrliche Feststellung, die besonders schmerzt, wenn man weiß, wie viel Erfahrung, Sorgfalt und Verantwortung tatsächlich hinter der eigenen Arbeit steckt.
Denn ja: Die Aufträge kommen. Irgendwie. Über Empfehlungen, Netzwerke, Bestandskunden, Weitergaben, Zufälle, Bekanntheit im Markt.
Aber online?
Online passiert häufig etwas anderes:
- Es melden sich Menschen, die eigentlich nicht passen.
- Es kommen Anfragen, bei denen man im Erstgespräch erst einmal Grundbegriffe sortieren muss.
- Es entstehen Vergleichssituationen über den Preis, bevor überhaupt klar ist, worin der Unterschied in der Leistung liegt.
- Oder es passiert das, was am meisten frustriert: Es passiert zu wenig.
Und an diesem Punkt ziehen viele eine falsche Schlussfolgerung.
Sie denken:
- „Wir brauchen ein schöneres Design.“
- „Wir brauchen einen stärkeren Claim.“
- „Wir müssen auf Social Media mehr machen.“
- „Wir brauchen einfach mehr Content.“
Manchmal stimmt davon etwas. Aber oft liegt das eigentliche Problem tiefer.
Es fehlt nicht nur Sichtbarkeit. Es fehlt nicht nur Text. Es fehlt nicht nur ein hübscher Auftritt.
Es fehlt etwas, das Menschen sehr früh wahrnehmen, oft, bevor sie es selbst klar benennen können:
Kompetenzgeruch
Ein ungewöhnliches Wort, ja. Aber genau deshalb so treffend.
Denn Menschen entscheiden online nicht erst dann, wenn sie alles geprüft, verglichen und im Detail verstanden haben. Sie treffen eine Vorentscheidung viel früher. Nicht endgültig. Aber spürbar.
In den ersten Sekunden. In den ersten Klicks. Im ersten Lesen.
Sie fragen sich – bewusst oder unbewusst:
- Bin ich hier richtig?
- Versteht mich hier jemand wirklich?
- Wirkt das nach gelebter Praxis oder nach hübsch formuliertem Standard?
- Komme ich hier schnell zu Klarheit – oder verliere ich Zeit?
Wenn diese Fragen gut beantwortet werden, entsteht Vertrauen. Wenn nicht, entsteht Reibung.
Und genau diese frühe Wahrnehmung nenne ich jetzt einfach Kompetenzgeruch:
Kompetenzgeruch ist die Summe aller Signale, die schon vor dem Erstgespräch spürbar machen, dass hier Substanz, Orientierung und echte Erfahrung vorhanden sind.
Das hat viel mit Sprache zu tun. Mit Struktur. Mit Einordnung. Mit der Art, wie Begriffe erklärt werden. Mit dem Gefühl, das eine Website vermittelt:
„Hier hat jemand mein Problem verstanden – nicht nur beschrieben.“
Warum das so wichtig ist, gerade bei erklärungsbedürftigen Leistungen
Bei einfachen Produkten kann man schnell vergleichen: Preis, Lieferzeit, Farbe, Größe, Verfügbarkeit.
Aber bei beratungsintensiven Leistungen, technischen Themen, Speziallösungen oder komplexen Projekten funktioniert Entscheidung anders.
Hier kaufen Menschen nicht nur eine Leistung. Sie kaufen:
- Sicherheit
- Orientierung
- Zeitersparnis
- Risikoreduktion
- Verlässlichkeit
- Mitdenken
- Struktur in einem Feld, das für sie selbst oft unübersichtlich ist
Mit anderen Worten:
Sie kaufen auch das Gefühl, bei jemandem in guten Händen zu sein.
Und dieses Gefühl entsteht nicht erst im Angebot. Es entsteht häufig viel früher – auf der Website, in Artikeln, in Erklärungen, in der Art, wie Inhalte verknüpft und präsentiert werden.
Deshalb kann eine Website mit mittelmäßiger Optik manchmal erstaunlich überzeugend wirken, während eine visuell starke Seite trotzdem keine wirklich guten Anfragen bringt.
Der Unterschied ist oft nicht primär „Design“ versus „kein Design“. Der Unterschied ist:
Spürt man Substanz – oder nur Oberfläche?
Das eigentliche Problem ist selten mangelnde Kompetenz
sondern mangelnde Sichtbarkeit von Kompetenz
Das ist ein wichtiger Punkt. Und für viele auch ein entlastender.
Die meisten Fachleute, Unternehmerinnen und Unternehmer, mit denen ich arbeite, haben nicht zu wenig Wissen. Eher das Gegenteil.
Sie haben:
- zu viel im Kopf
- zu viele Erfahrungswerte
- zu viele Sonderfälle
- zu viele praktische Nuancen
- zu viele „Ja, aber in echt ist es so…“-Momente
Und genau das macht es so schwer, die eigene Kompetenz online sauber sichtbar zu machen.
Weil Fachlichkeit im Alltag oft so selbstverständlich geworden ist, dass man vergisst, was für andere erklärungsbedürftig ist.
Was für Dich Routine ist, ist für Deine Zielgruppe oft schon ein Aha-Moment.
Was für Dich eine Basisunterscheidung ist, entscheidet für den Kunden möglicherweise über Kosten, Zeit oder Fehlentscheidungen.
Und genau hier beginnt die Magie eines guten Knowledge Hubs, eines Glossars, sauberer Fachartikel oder einer strategischen Content-Struktur:
Sie übersetzen vorhandene Kompetenz in wahrnehmbare Kompetenzsignale.
Nicht als Selbstdarstellung. Nicht als „Wir sind toll“. Sondern als konkrete Hilfe beim Verstehen, Einordnen und Entscheiden.
Der Moment, an dem viele aussteigen, obwohl sie es längst verstanden haben
Bis hierhin nicken viele innerlich.
„Ja, stimmt.“ „Genau so ist es.“ „Das trifft es wirklich gut.“ „Eigentlich bräuchten wir das.“
Und dann kommt der nächste Gedanke. Der ehrliche Gedanke. Der Alltagsgedanke.
„Ja… aber wer soll das alles machen?“
Und das ist kein kleiner Einwand. Das ist der zentrale Punkt.
Denn sobald man das Thema ernst nimmt, taucht sofort der Berg auf:
- Inhalte strukturieren
- Begriffe definieren
- häufige Fragen sammeln
- Seiten sinnvoll verknüpfen
- Texte schreiben
- Texte abstimmen
- überarbeiten
- veröffentlichen
- aktualisieren
- und nebenbei das Tagesgeschäft weiterführen
Dann fühlt sich „Kompetenzgeruch aufbauen“ schnell nicht mehr nach einer guten Strategie an, sondern nach:
- einem Großprojekt
- einer weiteren Baustelle
- einem Energie-Leck
- einem Vorhaben, das man „unbedingt mal angehen müsste“
Und genau an dieser Stelle bleibt bei vielen die Idee liegen.
Nicht, weil sie unwichtig wäre. Sondern weil sie im Alltag zu schwer wirkt.
Die entscheidende Umdeutung
Es geht nicht um „noch mehr Content“ sondern um weniger Reibung im Vertrieb
Hier lohnt sich ein Perspektivwechsel.
Wenn Du nur denkst: „Wir müssen mehr schreiben“, dann fühlt sich das nach Aufwand an.
Wenn Du aber erkennst: „Wir bauen damit einen Vorfilter für Vertrauen, Klarheit und passende Anfragen“, dann verändert sich die Bewertung komplett.
Ein guter Kompetenzgeruch ist kein Deko-Element. Er ist ein wirtschaftlicher Hebel.
Er sorgt dafür, dass sich früher entscheidet:
- Wer passt wirklich zu Deinem Angebot?
- Wer hat das Problem verstanden?
- Wer erkennt den Unterschied zwischen billig und passend?
- Wer kommt mit mehr Kontext ins Gespräch?
- Wer ist schon vorqualifiziert – inhaltlich und emotional?
Das bedeutet in der Praxis oft:
- weniger Grundsatz-Erklärung im Erstgespräch
- weniger unpassende Anfragen
- weniger Preisfokus ohne Kontext
- bessere Gesprächsbasis
- klarere Positionierung
- höhere Wahrscheinlichkeit, dass Deine Stärke überhaupt wahrgenommen wird
Oder einfacher gesagt:
Du investierst nicht nur in Texte. Du investierst in bessere Gespräche.
Und bessere Gespräche sind selten ein „weicher Faktor“. Sie sind oft der Unterschied zwischen:
- zähem Vertrieb und klaren Abschlüssen
- Erklärungsstress und Entscheidungssicherheit
- beliebiger Sichtbarkeit und echter Marktpositionierung
Wie sich Kompetenzgeruch konkret zeigt
Nicht in großen Claims, sondern in kleinen Signalen
Viele denken bei Vertrauen sofort an Testimonials, Zertifikate oder Design.
Ja, das kann helfen. Aber Kompetenzgeruch entsteht meist in den kleineren, unspektakulären Dingen.
Zum Beispiel dann, wenn eine Website:
1) Begriffe sauber erklärt
Nicht überheblich, nicht banal, sondern präzise. Man merkt: Hier wird nicht mit Buzzwords gearbeitet, sondern mit Klarheit.
2) Unterschiede verständlich macht
Nicht nur „wir machen X“, sondern:
- wann X sinnvoll ist
- wann nicht
- wo typische Missverständnisse liegen
- welche Alternativen es gibt
Das wirkt sofort nach Erfahrung.
3) Orientierung gibt
Gute Navigation ist nicht nur Technik. Sie ist ein Signal für Denken.
Wenn Menschen schnell sehen:
- wo sie anfangen
- wie sie tiefer gehen können
- was als Nächstes relevant ist
dann entsteht ein Gefühl von Führung statt Sucharbeit.
4) Praxisnähe zeigt
Nicht nur definieren. Einordnen. Nicht nur erklären. Anwenden. Nicht nur Schlagworte. Entscheidungshilfen.
Das ist der Punkt, an dem Leserinnen und Leser denken: „Okay, die kennen nicht nur die Theorie.“
5) Konsistent wirkt
Wenn Fachartikel Substanz haben, aber die Leistungsseite plötzlich dünn, austauschbar und wolkig wirkt, kippt der Eindruck.
Kompetenzgeruch entsteht durch Konsistenz:
- Sprache
- Tiefe
- Struktur
- Haltung
- Qualität der Argumentation
Warum ein Glossar und ein Knowledge Hub so stark sind
obwohl sie oft unterschätzt werden
Viele sehen Glossare oder Wissensbereiche als „SEO-Zubehör“. Als nette Ergänzung. Als etwas, das man später einmal macht.
In Wahrheit können sie – richtig aufgebaut – ein zentraler Teil Deiner Vertriebsarchitektur sein.
Warum?
Weil sie genau dort wirken, wo Entscheidungen oft hängenbleiben:
- bei Unklarheit
- bei Begriffswirrwarr
- bei Unsicherheit
- bei fehlender Vergleichsbasis
- bei der Angst, etwas Falsches zu entscheiden
Ein gutes Glossar nimmt nicht nur Wissen auf. Es nimmt Druck raus.
Ein guter Knowledge Hub produziert nicht nur Reichweite. Er produziert Orientierung.
Und Orientierung ist in komplexen Märkten ein massiver Vertrauensfaktor.
Menschen merken sehr schnell, ob eine Website sie nur „informiert“ oder tatsächlich dabei hilft, besser zu verstehen.
Und wer Menschen beim Verstehen hilft, hat im späteren Gespräch einen völlig anderen Startpunkt.
„Ja, aber das ist doch ein Fass ohne Boden…“
Nur wenn man es falsch angeht
Dieser Einwand ist berechtigt. Und wichtig.
Denn ja: Wenn man versucht, „einmal alles“ zu machen, wird es schnell zu groß.
- 100 Begriffe
- 40 Artikel
- komplette Website-Umbauten
- neue Struktur
- neue Texte überall gleichzeitig
Das überfordert fast jedes Team.
Deshalb ist der bessere Weg nicht: „Alles sofort“. Sondern: strategisch, gezielt, mit Hebelwirkung.
Ein sinnvoller Start kann viel kleiner sein als gedacht:
- 10 Begriffe, die Du ständig erklären musst
- 5 typische Missverständnisse in Deiner Branche
- 5 Fragen, die in Erstgesprächen immer wieder auftauchen
- 3 Entscheidungshürden, an denen Kunden regelmäßig hängen
- 1 zentrale Leistungsseite, die mehr Substanz verdient
Das reicht oft schon, um spürbar etwas zu verändern.
Nicht perfekt. Aber wirksam.
Und genau das ist der Punkt, den viele unterschätzen:
Kompetenzgeruch entsteht nicht erst durch Vollständigkeit. Er entsteht durch die richtigen Signale an den richtigen Stellen.
Der ROI ist größer, als er auf den ersten Blick aussieht
Wenn Menschen „Content“ hören, denken sie häufig an Reichweite, Likes, Sichtbarkeit, vielleicht SEO.
Alles relevant. Aber zu kurz gedacht.
Der eigentliche Return eines guten Kompetenzgeruchs liegt oft in Bereichen, die man zunächst nicht als „Content-Ergebnis“ verbucht:
1) Bessere Anfragequalität
Menschen kommen informierter und passender ins Gespräch.
2) Schnellere Vertrauensbildung
Weniger „Überzeugungsarbeit“, weil bereits Vorarbeit geleistet wurde.
3) Weniger Erklärschleifen
Standardfragen sind nicht weg – aber besser vorbereitet.
4) Klarere Positionierung
Du wirst weniger als austauschbarer Anbieter wahrgenommen.
5) Höhere Abschlusswahrscheinlichkeit
Nicht automatisch bei jedem Lead – aber deutlich häufiger bei den richtigen.
6) Entlastung im Alltag
Weil Inhalte wiederverwendbar werden: im Vertrieb, in Mails, im Onboarding, in Gesprächen, in Angeboten.
Ein gut gebauter Wissensbereich ist nicht nur Marketingmaterial. Er ist ein Arbeitsmittel.
Er arbeitet mit, auch wenn Du gerade in einem Termin sitzt.
Und jetzt der entscheidende Punkt für alle, die innerlich schon überzeugt sind, aber keine Zeit haben
Du musst das nicht allein machen.
Und ehrlich gesagt: In vielen Fällen ist es sogar klüger, es nicht allein zu machen.
Nicht weil Du es nicht könntest. Sondern weil Deine Zeit, Energie und Aufmerksamkeit an anderer Stelle den größeren Hebel haben.
Wenn Du fachlich stark bist, dann ist Dein wertvollster Beitrag nicht unbedingt, nachts noch Texte zu formulieren.
Dein wertvollster Beitrag ist:
- die Fachlogik
- die Praxisperspektive
- die Nuancen
- die Unterscheidungen
- die echten Fälle
- das, was man nur aus Erfahrung weiß
Genau daraus entsteht Substanz.
Aber damit daraus online ein spürbarer Kompetenzgeruch wird, braucht es oft etwas Zusätzliches:
- Struktur
- Dramaturgie
- Übersetzung in die Sprache der Zielgruppe
- Priorisierung
- konsistente Tonalität
- strategische Verknüpfung mit Leistungsseiten und Conversion-Punkten
Und genau hier wird Ghostwriting interessant.
Nicht als „jemand schreibt halt ein bisschen Content“. Sondern als strategische Zusammenarbeit, bei der Deine reale Kompetenz in eine Form gebracht wird, die online endlich das ausstrahlt, was im Gespräch längst sichtbar ist.
Du lieferst die fachliche Tiefe. Ein guter Ghostwriter formt daraus Kompetenzsignale.
Das ist keine Auslagerung von Substanz. Das ist eine Übersetzung von Substanz.
Und oft die schnellste, wirksamste Art, den Berg kleiner zu machen.
Was ein guter Ghostwriter in diesem Kontext wirklich leistet
(und was nicht)
Ein paar Dinge sind mir hier wichtig, weil der Begriff „Ghostwriting“ unterschiedlich verstanden wird.
Ein guter Ghostwriter für erklärungsbedürftige Leistungen macht nicht einfach „schöne Texte“.
Er hilft dabei,
- Wissen zu strukturieren
- Relevantes vom Unwichtigen zu trennen
- typische Leserfragen sichtbar zu machen
- Fachsprache verständlich zu übersetzen, ohne sie weichzuspülen
- Inhalte entlang von Entscheidungsprozessen aufzubauen
- Kompetenz so zu zeigen, dass sie früh wahrnehmbar wird
Das Ziel ist nicht Text um des Textes willen. Das Ziel ist:
- mehr Klarheit
- mehr Vertrauen
- mehr Passung
- bessere Anfragen
- bessere Gespräche
Mit anderen Worten:
mehr Kompetenzgeruch an den Stellen, an denen er wirtschaftlich wirkt.
Die große Entlastung: Es muss nicht perfekt sein, um wirksam zu sein
Viele verschieben dieses Thema, weil sie innerlich schon den kompletten Umbau sehen. Alles neu. Alles besser. Alles durchstrukturiert. Alles sofort.
Das ist verständlich. Aber oft unnötig.
Die stärksten Verbesserungen beginnen häufig nicht mit einem Komplettprojekt, sondern mit einem guten Startpunkt.
Zum Beispiel mit einer einfachen Frage:
Welche Dinge erklären wir im Erstgespräch immer wieder?
Darin steckt meist schon der erste Goldschimmer (im wahrsten Sinne): Denn genau dort liegen die Inhalte, die online vorarbeiten können.
Aus solchen Fragen entstehen oft sehr schnell:
- Glossar-Einträge
- FAQ-Antworten
- kurze Fachartikel
- Vergleichsseiten
- Entscheidungsleitfäden
- stärkere Leistungsseiten
Und plötzlich wird aus einem diffusen „Wir müssten mal Content machen“ ein konkreter, machbarer Weg.
Nicht perfekt. Aber strategisch.
Woran Du merkst, dass Deine Website mehr Kompetenzgeruch braucht
Vielleicht an einem oder mehreren dieser Sätze:
- „Wir bekommen viele unpassende Anfragen.“
- „Wir müssen im Erstgespräch immer wieder ganz von vorne anfangen.“
- „Unsere Leistung ist erklärungsbedürftig, aber online kommt das nicht rüber.“
- „Unsere Website sieht okay aus, fühlt sich aber irgendwie zu dünn an.“
- „Wir haben viel Know-how, aber keine Zeit, es sauber nach außen zu bringen.“
- „Menschen verstehen den Unterschied zu anderen Anbietern zu spät.“
- „Wir werden oft auf den Preis reduziert.“
Wenn Du Dich darin wiedererkennst, liegt das Problem nicht zwangsläufig im Markt. Oft liegt es daran, dass Deine Kompetenz online noch nicht die Signale sendet, die sie senden könnte.
Und das ist eine gute Nachricht.
Denn Signale kann man gestalten.
Ein neuer Blick auf Website und Content
Nicht als Pflicht, sondern als Vorarbeit für Vertrauen
Vielleicht ist das der wichtigste Perspektivwechsel überhaupt:
Deine Website ist nicht nur eine Visitenkarte. Und gute Inhalte sind nicht nur ein Marketingprogramm.
Richtig aufgebaut sind sie ein Teil Deiner Vertriebs- und Vertrauensarbeit.
Sie sortieren vor. Sie erklären vor. Sie entlasten vor. Sie bauen vor dem Gespräch schon ein Fundament auf.
Und genau daraus entsteht dieser besondere Eindruck, den Menschen oft nicht sofort benennen können, aber sehr klar spüren:
„Hier bin ich richtig.“
Das ist Kompetenzgeruch.
Nicht als Gimmick. Nicht als hübsche Metapher. Sondern als reale, wirtschaftlich relevante Vorstufe von Vertrauen und Abschluss.
Fazit: Der Berg ist real – aber der Hebel auch
Ja, es ist Arbeit. Ja, es braucht Struktur. Ja, es braucht gute Entscheidungen, welche Inhalte zuerst kommen.
Aber der Return ist in vielen Fällen deutlich größer, als es zunächst wirkt.
Weil Du nicht einfach „Texte produzierst“. Du baust ein System aus Kompetenzsignalen, das für Dich mitarbeitet:
- in der Wahrnehmung
- in der Orientierung
- in der Vertrauensbildung
- im Vertrieb
- in der Qualität Deiner Gespräche
- in der Abschlusswahrscheinlichkeit
Und das Entscheidende:
Du musst diesen Weg nicht allein gehen.
Wenn Du fachlich viel im Kopf hast, aber keine Zeit oder Lust, daraus selbst eine tragfähige Content- und Knowledge-Struktur zu bauen, dann kann genau das die sinnvollste Auslagerung sein:
Nicht die Verantwortung. Nicht die Kompetenz. Sondern die Übersetzung.
Damit Deine Website endlich stärker nach dem riecht, was in Deiner Arbeit längst da ist:
Substanz. Vertrauen. Klarheit.
Sanfter CTA
Wenn Du das Gefühl hast, dass Deine Website fachlich mehr könnte, als sie aktuell ausstrahlt, dann lohnt sich ein Blick auf Deine Kompetenzsignale.
Ich unterstütze Dich dabei, aus Deinem Wissen einen spürbaren Kompetenzgeruch zu entwickeln – mit strukturierten Fachtexten, Glossar-/Knowledge-Hub-Logik und einer Sprache, die Vertrauen aufbaut, ohne weichzuspülen.
Wenn Du magst, schick mir einfach eine kurze Sprachnachricht mit:
- Deinem Thema
- Deiner Zielgruppe
- den Fragen, die Du ständig erklären musst
Daraus lässt sich oft sehr schnell ableiten, wo Dein größter Hebel liegt.
Boris Mallkowsky
0176 345 89 640

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