Kurzdefinition
Regenwassermanagement umfasst Maßnahmen, um Regenwasser zu speichern, zu versickern, zu nutzen oder kontrolliert abzuleiten – mit dem Ziel, Überflutungen zu vermeiden und Mikroklima zu verbessern.
Einordnung
Starkregen wird häufiger relevant, Hitze auch. Regenwassermanagement ist daher Klimaresilienz: weniger Kanalbelastung, weniger Überflutung, mehr Verdunstungskühlung, bessere Standortqualität.
Praxisbezug
Wirksame Maßnahmen:
- Retentionsdächer / Gründächer
- Versickerungsflächen, Mulden-Rigolen-Systeme
- Regenwassernutzung (je nach Nutzungskonzept)
- Entsiegelung und wasserdurchlässige Beläge
- Notwasserwege planen (wo läuft es hin, wenn es extrem wird?)
Häufige Fehler
- nur Ableitung planen (statt Rückhalt/Versickerung).
- Pflege/Betrieb ignorieren (Anlagen verschlammen, funktionieren nicht).
- Regenwassermanagement zu spät integrieren (Flächen sind dann „vergeben“).
Weiterführend
https://businesshippie.jetzt/glossar/klimarisikoanalyse/
https://businesshippie.jetzt/glossar/biodiversitaet-und-umgebung/