Kurzdefinition
Lebenszykluskosten (LCC) sind alle Kosten, die über die gesamte Lebensdauer eines Gebäudes anfallen: Investition, Betrieb, Wartung/Instandhaltung, Ersatz und Rückbau/Entsorgung
Einordnung
LCC macht Bauentscheidungen erwachsen: Nicht „billig am Anfang“, sondern „stabil über 30–50 Jahre“. Gerade bei nachhaltigen Projekten ist LCC oft der Punkt, an dem sich Qualität wirtschaftlich rechtfertigen lässt – weil Betrieb und Ersatz die großen Kostenblöcke sind.
Praxisbezug
Hebel, die LCC stark beeinflussen:
- robuste, wartungsarme Materialien (weniger Ersatz)
- Energieeffizienz + gute Regelung (Betriebskosten)
- gute Prozessqualität (weniger Mängel, weniger Nacharbeit)
- Rückbau-/Kreislauflogik (spätere Kosten vermeiden)
Häufige Fehler
- nur CAPEX betrachten (Investition), OPEX ignorieren (Betrieb).
- LCC vergleichen ohne gleiche Annahmen (Zins, Energiepreise, Lebensdauer).
- Qualität sparen → frühe Schäden → LCC explodiert später.
Weiterführend
https://businesshippie.jetzt/glossar/dgnb/
https://businesshippie.jetzt/glossar/energieeffizienz/
https://businesshippie.jetzt/glossar/graue-energie/
https://businesshippie.jetzt/glossar/kreislaufwirtschaft/